Wie bereits angekündigt, habe ich direkt nach der kleinen Gottesanbeterin das nächste Stricktier gestartet. Ich habe mich in einen kleinen Anglerfisch verguckt. Wer hätte gedacht, dass ein in der Tiefsee lebendes und nicht gerade ansehnliches Geschöpf so ein süßes Stricktier abgibt?

Hubertus ist mit ca. 19 cm Körperlänge etwas kleiner als Gigantula ausgefallen, was eigentlich recht erfreulich ist, denn so kann ich mehr Häkel- und Stricktiere auf meinem Schreibtisch unterbringen 
Allerdings war mir “nur” stricken diesesmal etwas zu langweilig. Wenn der Anglerfisch auch schon eine so schöne Lampe hat, dann sollte die gefälligst auch leuchten. Das Leuchtmittel war recht einfach zu finden, eine LED, allerdings wie sollte die Stromversorgung funktionieren? Da ich keinen kleinen Akku einbauen wollte und Batterien auch denkbar schlecht zu wechseln sind, war die Lösung: Ein USB-Anschluss muss her! Gesagt getan, hier nochmal vielen Dank an meinen kleinen Computerspezialisten für’s Helfen!

So sah dann das Grundgerüst mit Innenleben von Hubertus aus. Über ein USB-Kabel wird seine Lampe mit Strom versorgt und praktischer Weise ist in seinem Bauch noch genug Platz für einen 2 GB USB-Stick gewesen. Das USB-Kabel ließ sich erfreulich einfach durch die Schwanzflosse nach draußen führen und dort umstricken. Schließt man Hubertus nun an einen Rechner an, so leuchtet seine kleine Laterne fröhlich vor sich hin und man kann seine Daten perfekt über seinen USB-Stick im Bauch austauschen.

Es hat richtig Spaß gemacht, mal ein Stricktier zu basteln, mit dem man auch einmal mehr anfangen kann, als nur süß finden und ab und an abstauben, mal schauen, wann sich die nächste Gelegenheit für ein USB- oder sonstiges Häkel- oder Stricktier ergibt.